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DAFV Heft zum Fisch des Jahres 2014 - Stör (Acipenser sturio, Acipenser oxyrhinchus )

DAFV Heft zum Fisch des Jahres 2014 - Stör (Acipenser sturio, Acipenser oxyrhinchus )

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Der Stör ist ein Fisch von außergewöhnlicher Geschichte – und ein Symbol für den tiefgreifenden Wandel unserer Flüsse.
Mit seiner Wahl zum Fisch des Jahres 2014 rückte eine Art in den Mittelpunkt, die einst zu den größten und beeindruckendsten Bewohnern deutscher Gewässer zählte und heute als verschollen gilt.

Dieses Heft ist ein zentrales Zeitdokument des Artenschutzes und zeigt, wie eng Fischerei, Gewässerausbau und gesellschaftliche Entwicklung miteinander verwoben sind.

Der Stör, einst ein Gigant unserer Flüsse

Bis in das frühe 20. Jahrhundert hinein waren in deutschen Flusssystemen zwei Störarten heimisch: der Europäische Stör (Acipenser sturio) in Elbe und Rhein und der Atlantische Stör (Acipenser oxyrinchus) in der Oder.

Der Europäische Stör war mit Längen von über fünf Metern die größte heimische Fischart. Über Jahrhunderte prägte er Fischerei, Handel und Kultur an Elbe, Rhein und Nordseeküste.

Innerhalb weniger Jahrzehnte verschwanden die Bestände nahezu vollständig – eine Folge von Überfischung, Flussverbauung, fehlender Durchgängigkeit und Lebensraumverlust.

Inhalte des Heftes – fundiert und historisch bedeutsam

Das DAFV-Heft beleuchtet den Stör umfassend und aus unterschiedlichen Perspektiven:

• Grundlagen zur Biologie des Europäischen Störs

• Herkunft und historische Verbreitung in Nord- und Ostsee

• Historische Störfischerei in Norddeutschland

• Ursachen für den dramatischen Bestandsrückgang

• Fangmeldungen und Nachweise störartiger Fische in jüngerer Zeit

• Veränderungen der Gewässerstruktur und Morphodynamik, insbesondere der Elbe

• Die Rolle von Anglern im Spannungsfeld zwischen Nutzung und Naturschutz

Ein eigenes Kapitel widmet sich zudem dem Sterlet (Acipenser ruthenus), dem Fisch des Jahres 2014, und ordnet ihn systematisch in die Familie der Störe ein.

Hoffnung durch Wiederansiedlung

Obwohl der Stör in Deutschland heute als ausgestorben oder verschollen gilt, ist seine Geschichte nicht beendet. Seit 1994 arbeiten Wissenschaft, Behörden, Angler und Naturschutz gemeinsam an der Rückkehr dieser Art, koordiniert durch die Gesellschaft zur Rettung des Störs e.V..

Das Heft dokumentiert:

• erste Ergebnisse der Wiederansiedlung im Elbegebiet

• Perspektiven für eine Rückkehr des Störs in den Rhein

• die Bedeutung langfristiger, grenzüberschreitender Schutzmaßnahmen

Damit wird der Stör zu einem eindrucksvollen Beispiel dafür, wie ambitioniert und langwierig Artenschutz sein kann – und warum er dennoch notwendig ist. Dieses DAFV-Heft ist mehr als eine Artenbeschreibung. Es ist ein historisches, wissenschaftliches und gesellschaftliches Dokument, das zeigt, was verloren ging – und was mit Ausdauer, Zusammenarbeit und Verantwortung vielleicht zurückkehren kann.

Ein unverzichtbares Nachschlagewerk für Anglerinnen und Angler, Vereine, Gewässerverantwortliche, Schulen und alle, die sich für Wanderfische, Flussökologie und Artenschutz interessieren.

Details auf einen Blick

• Titel: DAFV Heft – Fisch des Jahres 2014: Stör

• Herausgeber: Deutscher Angelfischerverband e.V.

• Inhalt: Biologie, Geschichte, Fischerei, Gewässerentwicklung, Wiederansiedlung

• Zielgruppe: Angler, Vereine, Gewässerwarte, Schulen, Naturinteressierte

• Charakter: Fachbroschüre, Zeitdokument, Artenschutz- und Wanderfischheft

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